Gewinnspiel zum Advent 2021

Gewinnspiel zum Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein glänzt – erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann stehen unsere Geschenke vor der Tür!

Auch in diesem Jahr wollen wir Ihnen die Adventszeit versüßen! Ab dem 26.11. werden wir jeweils pünktlich zu den Adventswochenenden einen weihnachtlichen Gewinn verlosen.

Das bedeutet, dass Sie an den kommenden vier Wochenenden jeweils die Chance auf eine schöne Adventsüberraschung haben. Schauen Sie regelmäßig auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei und nehmen Sie an unserem Gewinnspiel teil, indem Sie den Gewinnspiel-Beitrag liken und kommentieren. Die Gewinner werden jeweils am Ende des Adventssonntags gezogen und benachrichtigt.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und eine glänzende Adventszeit!

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Teilnahmebedingungen für das Advents-Gewinnspiel

Der Veranstalter des Gewinnspiels ist die Landesinnung Niedersachsen des Gebäudereiniger-Handwerks, Berliner Allee 46, 30175 Hannover.

Die Gewinnspiel-Aktion läuft insgesamt vom 26.11.2021 bis zum 20.12.2021. Die einzelnen Verlosungen enden jeweils am Ende des Adventssonntages um 23.59 Uhr.

Die Innung verlost insgesamt 4 Gutscheine unterschiedlicher Art und unterschiedlichen Werts.

Die Teilnahme erfolgt über das Liken des Beitrags und das Kommentieren in den Kommentarfeldern der Social-Media-Kanäle (Facebook und Instagram). Unter den Kommentaren wird der/die Gewinner/in per Zufallsprinzip ermittelt.

Die Gewinner werden jeweils am Vormittag des folgenden Tages über die Kommentarfunktion unter den Posts und zusätzlich via Privatnachricht benachrichtigt. Erfolgt keine Rückmeldung der Gewinner innerhalb von 4 Werktagen, geht der Gewinn automatisch an einen anderen Gewinner über.

Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Landesinnung Niedersachsen des Gebäudereiniger-Handwerks und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Keine Barauszahlung möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die im Zuge des Gewinnspiels gespeicherten Daten werden ausschließlich für den Versand der Gewinne genutzt und spätestens 30 Tage nach dem Versand gelöscht sowie nicht an Dritte weitergegeben.

Das Gewinnspiel steht in keinerlei Zusammenhang mit Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert oder unterstützt.

 

Ministerpräsident Stephan Weil als prominenter Praktikant bei Mitgliedsbetrieb

Ministerpräsident Stephan Weil als prominenter Praktikant für einen Tag

Unser Mitgliedsbetrieb LR Facility Services hat Ministerpräsident Stephan Weil in den vielseitigen Beruf des Gebäudereinigers eingeführt

Es war ein besonderer Anblick, der sich den Barnstorfern bot, als im September eine Kolonne schwarzer Dienstwagen der Landesregierung durch die Carl-Zeiss-Straße rollte, um den niedersächsischen Ministerpräsidenten für seinen Arbeitsdienst abzusetzen. Doch Stephan Weil kam nicht aus der Landeshauptstadt geeilt, um als Staatsmann eine Ansprache zu halten – nein, an diesem besonderen Tag war er ins Flächenland gereist, um sich einen professionellen Gebäudereiniger-Betrieb zeigen zu lassen und selbst in die Arbeitskleidung des Gebäudereinigers zu schlüpfen.

„Ich bin seit vielen Jahren auch in fremden Berufen unterwegs und ziehe mir gewissermaßen die Berufskleidung von anderen Leuten an, um nicht nur mit meinesgleichen zu tun zu haben“, erklärt Ministerpräsident Weil. „Ich habe auf diese Weise in den letzten Jahren schon viele spannende Erfahrungen gemacht, so wie heute bei dem ehrbaren Handwerk der Gebäudereiniger. Im wahrsten Sinne habe ich mir einen Durchblick verschafft.“

Mehrmals pro Jahr begibt sich Stephan Weil durch Niedersachsen, um seinen Job als Ministerpräsident für einen Tag gegen ein Praktikum in einem ganz anderen Berufsfeld auszutauschen. Diesmal hat ihn seine Reise nach Barnstorf zu unserem Mitgliedsunternehmen LR Facility Services geführt, wo er im Gespräch mit Firmenchef Christian Hinsenhofen und dessen Mitarbeitern einen Einblick in das GebäudereinigerHandwerk bekam.

Unter großem medialen Aufsehen durfte der prominente Praktikant zunächst die Fenster des Barnstorfer Rathauses reinigen, bevor er im Anschluss bei der professionellen Reinigung von Lebensmittelbehältern im Dialog mit seinen neuen Kollegen erfuhr, wie vielfältig der Job der Gebäudedienstleister tatsächlich ist und was der Familienbetrieb gegen den Fachkräftemängel unternimmt.

Christian Hinsenhofen, Firmeninhaber von LR Facility Services, zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Praktikanten: „Wir haben uns sehr geehrt gefühlt, dass sich die Politik für unser Handwerk interessiert und dass Herr Weil in unsere Rolle geschlüpft ist. Er hat sich gut geschlagen!“

Etliche Zeitungen berichteten über den Probe-Arbeitstag Stephan Weils im GebäudereinigerHandwerk und auch der Satiriker Dietmar Wischmeyer ließ sich zu einem launigen Kommentar hinreißen.

Die schönsten Momente des ministerialen Gebäudereiniger-Praktikums hat unser Mitgliedsbetrieb LR Facility Services in einem kurzen Film festgehalten, den wir hier zur Ansicht zur Verfügung stellen. Außerdem wurde kürzlich ein Bericht auf den Seiten der Niedersächsischen Staatskanzlei veröffentlicht, der weitere Impressionen von den Erlebnissen unseres niedersächsischen Ministerpräsidenten im Gebäudereiniger-Handwerk zeigt.

 

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Braunschweiger Berufsschüler stellen auf IdeenExpo aus (2017)

Pressemitteilung

Hannover, 7. Juni 2017

Braunschweiger Berufsschulklasse „Gebäudereinigung“ stellt bei der IdeenExpo aus!

Nach einem halben Jahr Planungs- und Ausführungsarbeit hat nun die Mittelstufe der Berufsschulklasse Gebäudereinigung der Johannes-Selenka-Schule Braunschweig samt ihrem Klassenlehrer Ekkehard Prepens die Früchte ihrer Arbeit im würdigen Rahmen bei Sonnenschein ernten können. Am Mittwoch, dem 31.5.2017, kam es zur symbolischen Scheckübergabe durch die Vertreter der Landesinnung Hannover, Lehrlingswartin Marion Presek-Haster und Innungsgeschäftsführer Burkhard Räcker. Die 1.000,- € setzten sich aus der ausgelobten Innungsprämie sowie zweier Spenden der in Braunschweig ansässigen Gebäudereinigungsunternehmen Hans Schulz GmbH und W. Buttmann GmbH & Co. KG zusammen.

Die Stellvertretende Schulleiterin Christina Čulina und die Koordinatorin der Fachgruppe Bautechnik Kim Königsmann würdigten das Engagement der Auszubildenden und die gute Zusammenarbeit zwischen Innung und Berufsschule, die eine Umsetzung der Idee erst möglich gemacht habe. Die Gebäudereiniger im 2. Lehrjahr haben mit ihrem schulübergreifenden Projekt „Klemmeimer“ die Jury der IdeenExpo Hannover überzeugt und dürfen an dieser begehrten Ausstellung ab 10.6.2017 teilnehmen. Bei dem Ideenfang-Wettbewerb konnten Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland Vorschläge für technisch-naturwissenschaftliche Projekte einreichen. Eine Jury wählte aus allen Ideen die 24 originellsten aus – u. a. den „Klemmeimer“!

Zudem hat das Unternehmen Unger-Global-Systems reges Interesse an dem hergestellten Objekt bekundet und eine große Anzahl Profi-Glasreinigereimer kostenlos zu Aufmaß- und Testzwecken bereitgestellt. In Zusammenarbeit mit dem in Braunschweig ansässigen Kunststoff-Unternehmen Sigmaplast ist eine Miniserie von Testobjekten hergestellt worden. Der Klemmeimer ermöglicht es, den Sauber- vom Schmutzwasserbereich im Glasreinigereimer zu trennen und dadurch Kratzer auf Fensterscheiben zu vermeiden. Um den Erfolg einer Serienproduktion abschätzen zu können, wird Firma Unger einige dieser Prototypen im September auf der Berliner Gebäudereinigermesse CMS dem Publikum zur "Bewertung" vorstellen.

„Mach doch einfach!“ – unter diesem Motto öffnet die IdeenExpo, Deutschlands größtes Jugendevent für Naturwissenschaften und Technik, vom 10. bis zum 18. Juni 2017 zum sechsten Mal die Pforten und heißt interessierte SchülerInnen und Studierende sowie junge Erwachsene, Lehrkräfte und Eltern auf dem Messegelände in Hannover willkommen. Es ist das bundesweit bedeutende Vorzeigemodell für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Gewinnung des MINT-Fachkräftenachwuchses.

Hinten stehend (v.l.n.r.): Klassenlehrer Ekkehard Prepens, Azubis des 2. Ausbildungsjahres, Lehrlingswartin Marion Presek-Haster, Schulleiterin Christina Čulina, Geschäftsführer RA Burkhard Räcker

Vorne sitzend (v.l.n.r.): Koordinatorin der Fachgruppe Bautechnik Kim Königsmann, Azubi

 

Verabschiedung von Heinrich Bongers in den Ruhestand (2017)

„Der Adel verlässt den Hof“

Ruhestand für beliebten Berufsschullehrer Heinrich Bongers

Tränchen und trockene Worte gab’s beim gefühlvollen Abschied von Berufsschullehrer Heinrich Bongers. Der Hobby-Fotograf, der seit 38 Jahren Auszubildende der Landesinnung Niedersachsen in Hannover begleitete, geht in den Ruhestand und wurde mit einem überraschenden Abschieds-Flashmob gewürdigt. Zahlreiche aktuelle Azubis aber auch längst etablierte Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger kamen spontan in seine BBS3 in Hannover.

Bongers war sichtlich gerührt: „Damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Und das bewegt mich schon sehr.“ Kein Wunder, denn auf einen kurzen Mail- und Facebook-Aufruf der Landesinnung gab es nur positive Reaktionen und Posts. Ehemalige und jetzige Schüler, Kollegen, Mitglieder des Prüfungsausschusses sowie weitere Weggefährten hatten sich nahezu euphorisch geäußert: „Weltbester Lehrer“, hieß es genauso wie „Der war Granate“ oder „Bei dem habe ich am meisten gelernt“. Alles gipfelte in den Aussagen: „Einfach nur Best“ und mit etwas Wehmut „Der Adel verlässt den Hof“.

Von Marion Presek-Haster, die in der Landesinnung für die Ausbildung zuständig ist, gab es neben vielen persönlichen und würdigenden Worten auch ein paar Geschenke mit auf den Weg. In Anspielung auf Bongers‘ Lieblingsformulierung zu seinen Schülerinnen und Schülern „Du bist mein zweitbester Freund“ und „ Best Lehrer ever“ gab’s ein paar spezielle Fläschchen mit entsprechender Aufschrift. 

Heinrich Bongers war vom Fachbereich Elektrotechnik zu den Gebäudereinigern gewechselt, hatte sich in den Ferien immer wieder freiwillig bei den Innungsbetrieben praktisch fortgebildet und galt als umsichtig, fair, locker aber immer auch bestimmt und klar. „Bei Dir - und das ist in der Gebäudereinigung wirklich wichtig – stimmt einfach die Chemie“, so Marion Presek-Haster.

Für Heinrich Bongers hieß es dann viele Hände schütteln, Erinnerungen austauschen und nach vorne blicken. Er will sich verstärkt seinem Hobby, der Makrofotografie widmen. Passend dazu lud ihn Uwe Haster, Vorstandsmitglied der Landesinnung, zu einem professionellen Foto-Workshop, ein. Dabei soll er aber die Kolleginnen und Kollegen so ganz nicht aus den Augen verlieren und im Bildungswerk Niedersachsen der Gebäudereiniger (BWNG) gelegentlich als erfahrener Referent lehren.

Geburtstagsparty 25 Jahre BWNG (2017)

Geburtstags-Party für das BWNG zum 25. Geburtstag

Mit Classic-Rock-Power in die nächsten Jahre

Heiße Power-Party zum 25.: Das Bildungswerk Niedersachsen der Gebäudereiniger e.V. (BWNG) feierte seinen besonderen Geburtstag mit einer zünftigen Sause im Seehaus Isernhagen bei Hannover. Nach einem rustikalen Grillbuffet ging’s direkt auf die Tanzfläche. Die bekannte Classic-Rock-Band „RE-PLAY“ sorgte mit Hymnen wie „Nutbush City Limits“ oder auch „Another Brick in the wall“ für eine fetzige Fete. 100 Gäste waren mehr als gut gelaunt.

Das Team vom BWNG kann aber nicht nur ausgelassen feiern. Die ersten 25 Jahre sind eine reine Erfolgsgeschichte: 150 Gesellen und 120 Meister wurden auf ihre Prüfungen vorbereitet, 1900 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weitergebildet. Ein wesentlicher Teil der Maßnahmen erfolgt durch „inhouse Schulungen“. Sogar in einer Justizvollzugsanastallt waren die Ausbilder aktiv. Alle Auszubildenden durchlaufen in Ihrer Ausbildung die überbetriebliche Ausbildung.

Vorstandsvorsitzender Rainer Knop zog mit einem Augenzwinkern zu Recht stolz Parallelen: „Kluge Männer und Frauen hatten vor 25 Jahren eine Vision. Die Vision Bildungswerk. Der Vergleich mit Microsoft oder Facebook hinkt vielleicht ein bisschen – aber Erfolgsgeschichte bleibt eben Erfolgsgeschichte….“

So sieht es auch Mike Schneider, Landesinnungsmeister des Gebäudereiniger-Handwerks in Niedersachsen und Präsident des Niedersächsischen Handwerkstages (NHT): „Ich habe selbst einige Jahre im Vorstand vom BWNG mitarbeiten dürfen. Das war eine besondere Erfahrung. Denn die kreativen Fortbildungs-Angebote, die unsere Teams immer wieder entwickeln, zeigen deutlich, wie weitsichtig und flexibel wir am Markt agieren. Unser Handwerk kann stolz sein auf unser BWNG. Es fördert durch die intensive und dauerhafte Qualifizierung auch im Besonderen das Selbstbewusstsein unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Ein Gefühl, das auch bei den Gästen vorherrschte. Denn alle hatten in den letzten Jahren immer mal wieder mit dem BWNG zu tun, hinter und vor den Kulissen. Ihre Einschätzung: Wenn es das BWNG nicht geben würde, müssten wir es dringend erfinden.

 

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internen Bereich

Bandenwerbung bei Hannover 96

www.1a-durchblick.de - Sauberer Strafraum – klarer Sieg

Landesinnung startet erfolgreich Bandenwerbung bei Hannover 96

Besser kann eine Zusammenarbeit nicht starten: Beim ersten Heimspiel von Hannover 96 in der zweiten Liga gab es gleich einen überzeugenden 3:1 Sieg gegen Greuther Fürth. Eingerahmt wurde die Saison-Premiere von der besonderen Bandenwerbung der Landesinnung Niedersachsen des Gebäudereiniger Handwerks in Hannover. Die steht unter der klaren Aussage: „Wir halten nicht nur den Strafraum sauber – die Gebäudedienstleister“.

Künftig läuft die Werbung mit www.1a-durchblick.de bei jedem Heimspiel „der Roten“. Die Idee dazu hatte Innungsmitglied René Tegtmeier, Geschäftsführer von Tegtmeier Gebäudereinigung und Industrie-Service Rastenburg: „Als Fußballfan von Hannover 96 und meinem Heimatverein FC Völksen 2014 e.V. wollte ich mal ein sichtbares Zeichen für unsere Branche setzen. Jetzt sind wir als Unternehmen und als Innung immer dabei, wenn sich 96 vor Zehntausenden von Fans in der HDI-Arena hoffentlich in die erste Liga zurückspielt.“ Besondere Freude natürlich bei Landesinnungsmeister Mike Schneider: „Großer Dank an René Tegtmeier – für die Idee, Umsetzung und das Geschenk an die Innung. Das ist ein herausragendes Engagement für unsere Branche!“ Auch Stellvertreter Armin Nimz zeigte sich von 1a-durchblick.de begeistert.

Die Umsetzung der Bandenwerbung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Team der Innungs-Geschäftsstelle, gesponsert wird die Aktion von René Tegtmeier.

 

Hannover 96 Bannerwerbung

Freuen sich über den erfolgreichen Saisonstart mit der originellen Bandenwerbung; Armin Nimz (Stellv. Landesinnungsmeister), René Tegtmeier (Tegtmeier Gebäudereinigung), Mike Schneider (Landesinnungsmeister), Hauke Petersen (Sportdirektor FC Völksen 2014 e.V.), RA Burkhard Räcker (GF Landesinnung Niedersachsen)

 

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Eine Frau startet durch (2016)

Alexandra-SteinwachsVon der Auszubildenden zur Leiterin der Lehrwerkstatt

Eine Frau startet durch

Seit September 2015 ist Alexandra Steinwachs, 29, Leiterin der Lehrwerkstatt und der Überbetrieblichen Ausbildung der Landesinnung Niedersachsen des Gebäudereiniger-Handwerks in Hannover. Die Landesinnung sprach mit Frau Steinwachs über ihre Karriere in der Gebäudedienstleistungsbranche.

 

 

 

Landesinnung: Frau Steinwachs, wie kamen Sie zum Gebäudereiniger-Handwerk?

Alexandra Steinwachs:  Ursprünglich hatte ich einen recht ungewöhnlichen Berufswunsch: Ich wollte Bestatterin werden. Zu der Zeit, als ich nach einer Lehrstelle suchte, gab es jedoch in dieser Branche keinerlei Angebote. 

Empfehlenswert:
Praktika
Und so absolvierte ich nach meinem Realschulabschluss zunächst mehrere Praktika, z.B. im Einzelhandel und im Büro. Das war für mich sehr lehrreich, und ich würde jedem jungen Menschen empfehlen, vor dem Eintritt ins Berufsleben erst einmal einige Praktika zu machen, um einen ersten Eindruck von der Arbeitswelt zu bekommen.
Am besten gefiel mir das Praktikum bei dem Gebäudedienstleistungsunternehmen und Innungsbetrieb Deutsche R + S Dienstleistungen GmbH & Co.KG. Die körperliche Betätigung, der Umgang mit Menschen, die Bezahlung, die Aufstiegschancen; ich merkte schnell: DAS ist meins! Und wenn man den Arbeitsbereich "Tatortreinigung" betrachtet, war es vielleicht auch der "Plan B" zum Bestattungswesen.
Sehr verständnisvoll und flexibel zeigte man sich bei der Deutschen R + S auch angesichts meiner Situation als junger Mutter, und so vereinbarten wir nach einer einjährigen Vorbereitung 2009 einen Ausbildungsvertrag mit 30 statt 35 Wochenstunden.

Landesinnung: Waren Sie mit dem Verlauf Ihrer Ausbildung zufrieden?

Alexandra Steinwachs: Meine Erwartungen wurden in jeder Hinsicht übertroffen. Aus diesem Grund  war es für mich auch 2012, als ich meinen Gesellenbrief in Händen hielt, völlig klar, dass ich mich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen wollte. Ich wollte Meisterin in diesem Handwerk werden.

Landesinnung: Wie verlief Ihre Meisterausbildung?

Alexandra Steinwachs: Zunächst einmal zeigte sich, dass man manchmal auch für seine Ziele kämpfen muss.

Durch Beharrlichkeit
zum Erfolg
Die Meisterausbildung kostet ja Geld und von irgendetwas mussten meine Tochter und ich ja während dieser Zeit auch leben. Im Rahmen der Begabtenförderung wurde von der Handwerkskammer für Gesellinnen und Gesellen mit gutem Notendurchschnitt ein Meisterstipendium angeboten. Leider gab es das aber nur bis zu einem Alter von 25 Jahren, und so wurde mein Antrag zunächst abgelehnt.
Ich holte dann von vielen Seiten Informationen ein, telefonierte, wie man so schön sagt "von Pontius zu Pilatus", und erfuhr dann bei der Handwerkskammer in Hamburg, dass es möglich sei, sein Kind bzw. seine Elternzeit auf das Höchstalter anrechnen zu lassen. Mit dieser Information setzte ich mich dann in das entsprechende Büro in der Handwerkskammer Hannover und ließ keinen Zweifel daran, dass ich erst wieder gehen würde, wenn mein Antrag bewilligt sei – was dann auch geschah.

Und so startete ich 2012 den Meisterprüfungsvorbereitungslehrgang (MPVL) beim Bildungswerk Niedersachsen der Gebäudereiniger e.V. (BWNG), den ich im Sommer 2014 erfolgreich mit dem Meistertitel abschloss. Genau an meinem 27. Geburtstag hielt ich meinen Meisterbrief in den Händen.

Landesinnung: Mussten Sie lange nach einer Stelle als Meisterin suchen?

Zu den Besten gehören heißt,
von den Besten zu lernen.
Alexandra Steinwachs:  Überhaupt nicht. Ich konnte als frisch gebackene Meisterin "nahtlos" beim Innungsbetrieb Wolfgang Breitner Gebäudereinigung anfangen. Hier traf ich auch wieder auf Herrn Lange, den ich bereits seit meiner Ausbildung kannte, und bei dem ich im Laufe der Jahre viel gelernt habe. Er ist für mich zum Vorbild geworden. Bei ihm lernte ich auch, dass der Meisterbrief "an der Wand" zwar schön und wichtig ist, dass es aber ohne lebenslanges Lernen nicht geht.

So absolvierte ich z.B. parallel zu meiner Berufstätigkeit die Weiterbildungen zur "Ausbildungsmeisterin" und zur "Tatort- und Leichenfundort-Reinigerin".

Der Umgang mit Auszubildenden machte mir immer schon besonders viel Spaß, und so bewarb ich mich Mitte 2015 als Leiterin der Überbetrieblichen Ausbildung, was ja dann auch geklappt hat.

Landesinnung: Worum geht es bei der Überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA)?

Alexandra Steinwachs:  Sie ist Teil der Gesellenausbildung und Voraussetzung für die Gesellenprüfung. In jedem Ausbildungsjahr nimmt jede bzw. jeder Auszubildende für 2 Wochen daran teil. Es wird z.B. nach den Vorgaben der Bau-Berufsgenossenschaft Arbeitssicherheit und 1. Hilfe unterrichtet. Auch werden Themen gelehrt, die in der betrieblichen Ausbildung oftmals nicht vorkommen, wie etwa Tatortreinigung oder auch Schädlingsbekämpfung.
Ein Kurs besteht aus maximal 12 Schülerinnen und Schülern. Da diese in der Zeit der ÜBA nicht nebenher noch arbeiten müssen, kann die Betreuung individueller und intensiver sein als im Lehrbetrieb.

Landesinnung: Welche Aufgaben haben Sie außer der ÜBA?

Alexandra Steinwachs:  Ich gebe diverse Seminare beim BWNG. So unterrichte ich z.B. im Rahmen des Gesellenprüfungsvorbereitungskurses (GPVL). Dieser richtet sich an Arbeitnehmer, die keine Ausbildung im engeren Sinne absolviert haben, aber bereits seit mindestens 4,5 Jahren in Vollzeit als ungelernte Kraft in einem Gebäudereinigungsbetrieb arbeiten.

Landesinnung: Haben Sie so etwas wie ein Lebensmotto?

Mit einem Lächeln
zur Arbeit gehen
Alexandra Steinwachs: Ich versuche, jeden Morgen mit einem Lächeln aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Meine Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Wenn sie mir keinen Spaß machen würde, dann wäre das für mich nicht in Ordnung, und ich würde etwas ändern. Diese Sichtweise und dieses Lächeln versuche ich, auch an meine Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Landesinnung: Vielen Dank, Frau Steinwachs.

 

Foto-Impressionen von der Ausbildungsmaßnahme "Tatortreinigung" am 31.05.2016

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Einweihung Lehrwerkstatt 2011

Landesinnung Niedersachsen

Einweihung der neuen Lehrwerkstatt am 11.10.2011

Das Gebäudereiniger-Handwerk Niedersachsen legt besonderen Wert auf die hohe Qualifikation seiner Auszubildenden. Aus diesem Grund wird den jungen Leuten seit 2003 die Möglichkeit gegeben, das in der Berufsschule erlernte Wissen in der Lehrwerkstatt praxisnah zu vertiefen. Im Durchschnitt werden hier pro Jahr über 100 Lehrlinge in Kleingruppen durch einen eigens beschäftigten Ausbildungsmeister unterrichtet.

Themen sind z.B.

  • Schäden der Umwelt
  • Schadensverhütung durch Oberflächenschutz und Baustoffkonservierung
  • Rationeller Einsatz und Umgang mit modernen Geräten und Maschinen oder auch
  • Schädlingsbekämpfung.

Von 2003 bis 2010 befand sich die Lehrwerkstatt im Mercedesgebäude in direkter Nachbarschaft zur BBS 3. Neben ca. 180 m² Grundfläche standen weitere 180 m² Nutzfläche im Werkstattgebäude der BBS 3 zur Verfügung.

Im Rahmen einer von der Landeshauptstadt Hannover initiierten Hochwasserschutzmaßnahme musste das Mercedesgebäude abgerissen werden. Damit verbunden war die Kündigung der alten Lehrwerkstatt zum 31.12.2010.

Neue Räume wurden bei der Firma Tönsmeier in Hannover Misburg gefunden. Seit dem 01.04.2011 stehen im 4. OG fünf Räume mit insgesamt ca. 120 m², sowie eine Lager- / Nutzfläche im Untergeschoss zur Verfügung. Ab dem 01.10.2011 kam ein weiterer 6. Raum von ca. 24 m² dazu.

Seit April 2011 wurden bereits sieben Kurse mit 60 Azubis durchgeführt, und zwar thematisch und zeitlich stets in enger Abstimmung mit Berufsschullehrern der BBS 3. Aktuell werden in Hannover 17 junge Frauen und 88 junge Männer in 3 Lehrjahren ausgebildet.

Am 11.10.2011 wurde die neue Lehrwerkstatt feierlich eingeweiht. Insgesamt waren ca. 50 Personen anwesend, die nicht nur aus den Innungsbetrieben kamen, sondern auch von Lieferanten, befreundeten Unternehmen oder aus der Politik.

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Landesinnungsmeister Mike Schneider begrüßte die Gäste, allen voran den 1. Bürgermeister Bernd Strauch, Ehrenobermeister Günter Brüggemann sowie Herrn Uwe Thedsen vom Jazz Club.

LIM Schneider betonte die hohe Bedeutung der Lehrwerkstatt im Rahmen der Facharbeiterausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk und hob den konstant hohen Bedarf an Facharbeitern hervor. Er brachte sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass bereits jetzt ein Fachkräftemangel spürbar sei, dennoch leider auch 2011 nicht alle Ausbildungsplätze in den Mitgliedsbetrieben besetzt werden konnten.

Die Aktivitäten der Landesinnung, jungen Schulangängern den vielseitigen, technikorientierten Beruf mit praktisch krisensicheren Perspektiven und Karrierechancen näher zu bringen, werden daher auch zukünftig auf hohem Niveau fortgeführt. Als Beispiele nannte der Landesinnungsmeister die "IdeenExpo" und die "Lange Nacht der Berufe".

Seinen besonderen Dank richtete Mike Schneider an die Zulieferer, welche das Gebäudereiniger-Handwerk seit Jahren tatkräftig unterstützen. Ohne die Bereitstellung von Maschinen und Reinigungschemie wären viele Aktivitäten nicht auf dem aktuellen Niveau durchführbar.

Einweihung der neuen Lehrwerkstatt-img_1087.jpgLehrlingswartin Marion Presek-Haster beschrieb, wie anspruchsvoll die Suche nach neuen Räumlichkeiten für die Lehrwerkstatt gewesen sei. Trotz intensiver Recherche unter Einbindung der Mitgliedsunternehmen sei lange Zeit kein geeignetes Objekt zufinden gewesen. Ihren Dank richtete die Lehrlingswartin an den früheren Leiter der Überbetrieblichen Ausbildung, Hans- Rainer Bialas, der den entscheidenden Hinweis auf die Immobilie für die neue Lehrwerkstatt gab.

Besonders hob Marion Presek-Haster die Leistung von Gebäudereinigermeister Gerhard Sommer hervor, der sich als Leiter der Lehrwerkstatt seit Jahren Verdienste erworben habe, nicht zuletzt deshalb, weil er Geräte und Maschinen hervorragend "in Schuss" hält und sparsam mit Reinigungsmitteln umgeht. Darüber hinaus sei er bei den Auszubildenden beliebt und geschätzt.

Es sei ihr eine besondere Freude, so Presek-Haster, die positive Entwicklung zu verfolgen, welche die jungen Leute im Rahmen ihrer i.d.R. dreijährigen Ausbildung nehmen. Und daran hätten Überbetriebliche Ausbildung und die Lehrwerkstatt einen sehr hohen Anteil.

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Als dritter Redner ergriff Bernd Strauch, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, das Wort. Er gratulierte der Landesinnung zur neuen Lehrwerkstatt und brachte zugleich seinen Dank dafür zum Ausdruck, dass sich das Gebäudereiniger-Handwerk seit Jahren besonders intensiv um die Qualifikation junger Leute bemüht.

Strauch verwies auf seine eigenen Erfahrungen im Lehrerberuf und hob die besondere Notwendigkeit hervor, gerade jungen Leuten, die nicht auf der "Sonnenseite des Lebens" geboren seien, eine berufliche Perspektive zu bieten.

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Die Firma Kahnt Reinigungstechnik übergab der Lehrwerkstatt als Einweihungsgeschenk einen Sebo-Bürstsauger. Inhaberin Karin Aselmann überreichte das Gerät an RA Burkhard Räcker, Geschäftsführer der Landesinnung, der dankend seine Freude darüber zum Ausdruck brachte.

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Die Landesinnung hatte schließlich noch die ehrenvolle Aufgabe, unter den anwesenden „Unterstützern“ zwei gesponserte Gutscheine für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining zu verlosen.

 

Melissa Hellwig, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle der Landesinnung, fungierte dabei als "Glücksfee", und zog die Gewinner aus der Lostrommel.

Mit der neuen Lehrwerkstatt stellt die Landesinnung Niedersachsen des Gebäudereiniger-Handwerks unter Beweis, dass eine hochkarätige theoretische und praktische Qualifizierung der Ausbildenden auch in Zukunft eine besonders hohe Priorität haben wird.

 

Foto-Impressionen von der Einweihung der neuen Lehrwerkstatt am 11.10.2011

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[ Text & Fotos: Michael Milsch ]

Azubis reinigen Stadtbibliothek Hameln

Landesinnung Niedersachsen

Geschenkgutschein an die Stadt Hameln eingelöst

Azubis reinigen die Stadtbibliothek Hameln

 

Im April 2010 war das Gebäudereiniger-Handwerk Niedersachsen / Bremen zu Gast in Hameln. Der Landesinnungsverband Nord-West wählte die attraktive Weserstadt als Veranstaltungsort für den Verbandstag 2010 (Bericht hier). Als Gastgeschenk erhielt Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann von Landesinnungsmeister Mike Schneider einen Gutschein über die Reinigung eines Gebäudes nach Wahl.

Auf Wunsch der Stadt Hameln sollten die Glasflächen in der Hamelner Stadtbücherei, die in der historischen Pfortmühle untergebracht ist, fachmännisch gereinigt werden.

Realisiert wurde das als überbetriebliche Ausbildungsmaßnahme (ÜBA). Unter fachkundiger Leitung von Gebäudereinigermeister Gerhard Sommer stellten 5 Auszubildende des Gebäudereiniger-Handwerks im 3. Lehrjahr sowie einer im 2. Lehrjahr ihr Können unter Beweis.

In der Zeit vom 12. bis zum 14.04.2011 wurden sämtliche Glasflächen innen und außen nebst zugehörigen Rahmen einer gründlichen Reinigung unterzogen. Im einzelnen handelte es sich dabei um:

> 120 Fenster und zugehörige Rahmen auf 4 Etagen,

> Glaswände und Glasdach im Eingangsbereich,

> Querträger und Lampen im inneren Treppenhaus

sowie

> je 3 Treppenhausfenster auf allen Etagen von außen.

Bei den Fenstern handelte es sich überwiegend um Sprossenfenster mit 50cm x 50cm großen Elementen.

Da man bei derart kleinen Glasflächen Wischer nicht sinnvoll einsetzen kann, mussten die Teinehmer die Fenster Stück für Stück einwaschen und ledern (s. Foto).

 

Im Erdgeschoss der Bücherei befindet sich der Empfang. Hier gibt es durchlaufende Glasflächen bis hin zur 1. Etage. Um sie reinigen zu können, mussten die angehenden Gebäudereiniger mit einer 7m hohen Anlegeleiter arbeiten.

 

Diese kam auch im Außenbereich zum Einsatz, da sich die Fenster zum Teil nicht öffnen und daher nicht von innen reinigen ließen.

Die Fenster in den oberen Stockwerken konnten natürlich von außen nicht mit der Leiter erreicht werden. Hier wurde mit einem Hubsteiger gearbeitet.

 

 

Etwa die Hälfte der Auszubildenden hatte mit einer Arbeitsbühne bisher noch keinerlei Erfahrung. Sie wurden von Gebäudereinigermeister Hans-Rainer Bialas besonders intensiv in Handhabung und notwendige Sicherheitsmaßnahmen eingewiesen.

Am Ende der ÜBA sah man überall strahlende Gesichter: die Mitarbeiter der Stadt Hameln freuten sich über die sauberen Fenster, die Auszubildenden hatten eine ganze Reihe neuer, interessanter Erfahrungen gesammelt und die Ausbilder waren ganz offensichtlich sehr zufrieden mit den Leistungen der jungen Leute.

 


V.l.n.r.: Mirco Janos Barbir, Matthias Buchholz, Daniel Ihle (sitzend), Serkan Demiryürek (stehend), Esat Akdag, Gerhard Sommer, Christoph Grabs, Ewald Opiela. Nicht auf dem Foto: Hans-Rainer Bialas.

 

Impressionen von der ÜBA 2011 in Hameln

 

 

 

 

 

[ Text: Michael Milsch · Fotos: Landesinnung Niedersachsen]

https://www.die-gebaeudedienstleister-nds.de/artikel/2011_03-ueba-hameln-stadtbibliothek/bilder/DeWeZet_2011_04_16_UEBA_Pfortmuehle.jpg

 

Putzengel in der Kreuzkirche

Putzengel in der Kreuzkirche

Übergabe des gereinigten Kirchenbodens an den Kirchenvorstand

Hannover. - Die Kreuzkirche in Hannovers Altstadt ist normalerweise ein Ort der Besinnung und der Ruhe. - Und das seit 1333. In dem ältesten noch erhaltenen Gotteshaus der Stadt haben sechs Auszubildende des Gebäudereiniger-Handwerks vier Tage lang ihr Können bewiesen. Moderne Maschinen verteilten unter lauten Arbeitsgeräuschen sanfte Reinigungschemie auf den fast 400 Quadratmetern. Die Bodenfläche mit Ziegelplatten im Turmraum und im Schiff beträgt zusammen 315, der Marmorboden im Altarbereich 74 und der Sandstein des Altarblocks 6 Quadratmeter. Da, wo die großen Reinigungsgeräte nicht eingesetzt werden konnten, in den vielen Ecken und rund um den Altar, war exakte Handarbeit gefragt. „Das Team war so begeistert von dieser Arbeit, dass sie sogar manchmal in der wohl verdienten Mittagspause arbeiteten.“ So Gerhard Sommer vom Bildungswerk des Gebäudereiniger-Handwerks in Hannover (BWNG e.V.). Er ist Gebäudereiniger- Meister und Leiter der überbetrieblichen Ausbildung.

Bereits einige Wochen zuvor reinigte er mit zwei Auszubildenden in der Marktkirche den Orgelbereich, nachdem das große Instrument komplett aus dem Gotteshaus geräumt worden war. Von dem Ergebnis war auch die Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann begeistert und hatte spontan eine weitere Idee für das quasi himmlische Bodenpersonal: den verschmutzten Boden in der Kreuzkirche. Für diese umfangreichen Arbeiten waren allerdings mehr Hände, moderne High- Tech und besondere Reinigungschemie gefragt. „Nicht alle Spuren möchten wir der nächsten Generation hinterlassen“, betont Carl-Marcus Weitz. Er ist im Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Marktkirchengemeinde und kümmert sich seit 2006 besonders um die Kreuzkirche. Er freut sich über die ÜBA des Handwerks, das sich dem Motto „Reinigen – Pflegen - Schützen“ verpflichtet hat.

„Von dem sehr guten Reinigungsergebnis in der Kreuzkirche sind wir selbst überrascht.“ – Da sind sich Martin Baier von der Johannes Kiehl KG und Manfred Buttke von der G. Staehle GmbH u. Co. KG, columbus Reinigungsmaschinen, einig. „Ohne die große Unterstützung der Zulieferfirmen können wir solche anspruchsvollen überbetrieblichen Ausbildungen nicht durchführen“, gibt Mike Schneider, Landesinnungsmeister des Gebäudereiniger- Handwerks in Hannover, das Lob zurück. „Gemeinsam haben wir hier 9.175 Euro eingesetzt. Und das haben wir sehr gerne getan.“

Theorie und Praxis in der Kirche für glänzende Leistungen: Die beiden Fachleute Baier und Buttke sorgten zunächst für genaue Arbeitseinweisungen. „Die jungen Leute probierten anschließend die angebotenen Materialien aus. Erst nach genauer Prüfung der Reinigungsleistung arbeiteten sie dann mit den richtigen und schonenden Verfahren weiter.“ ÜBA-Leiter Sommer ist stolz auf das Ergebnis - und auf den Einsatz seiner Auszubildenden.

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Andrej Sarkany (3. Ausbildungsjahr) saugt gründlich den mit Veroclean-Grundreiniger von der Firma Kiehl behandelten Marmorboden im Altarbereich ab.
Das bedeutsame Altarwerk im Hintergrund ist eine signierte Arbeit aus der Werkstatt des Wittenberger Malers Lucas Cranach d. Ä. aus dem Jahr 1537.

 

Fleißige Handwerker in der Kreuzkirche. Auszubildende des 3. Lehrjahres: Benjamin Beil, Sebastian Rehren, Jürgen Rolf, Andrej Sarkany, Steffen Westerberg und Karsten Wilkeit.

Mit der columbus-Einscheibenmaschine E 400 S und dem Grundreiniger Copex von der Firma Kiehl entfernen die Auszubildenden die hässlichen Verschmutzungen von den Ziegelplatten in der Kreuzkirche in Hannover.

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[Text & Fotos: Ira Thorsting]